|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 19,58 € |
19,74 € |
-0,16 € |
-0,81 % |
24.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007480204 |
748020 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Deutsche EuroShop akkumulieren 18.04.2008
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204 / WKN 748020) zu akkumulieren.
Die Gesellschaft habe endgültige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 bekannt gegeben.
Demnach habe das Unternehmen 2007 die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% auf 95,8 Millionen Euro steigern können. Die flächenbereinigten Umsatzerlöse hätten sich dabei um 3% erhöht. Das EBIT habe sich aber um 11% auf 77,2 Millionen Euro verringert. Das operative Ergebnis vor Steuern ohne Bewertungsergebnis habe sich auf 37,7 Millionen Euro belaufen. Das Bewertungsergebnis habe sich um 21,5 Millionen Euro auf 50,8 Millionen Euro verringert. Insgesamt habe der Vorsteuergewinn 77,8 Millionen Euro betragen. Wegen der Anpassung von in den Vorjahren gebildeten latenten Steuerrückstellungen infolge der Unternehmenssteuerreform sei es zu einem positiven ertragswirksamen Auflösungsbetrag von 29,7 Millionen Euro gekommen. Das Konzernergebnis habe sich schließlich um 6,1% auf 94,2 Millionen Euro oder 2,74 Euro je Aktie verringert. Die Dividende solle wie im Vorjahr bei 1,05 Euro je Aktie liegen.
Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt leicht über den bereits zuvor bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen gelegen und damit leicht positiv überrascht. Dabei habe die Gesellschaft auch deutlich vom positiven Ertrag infolge der Unternehmenssteuerreform profitiert. Zudem bewerte man den leichten Umsatzanstieg vor dem Hintergrund der weggefallenen Umsätze aus den Shoppingcentern in Italien und Frankreich positiv. Der deutliche Rückgang beim Bewertungsergebnis sei auch darauf zurückzuführen gewesen, dass 2006 drei Einkaufszentren erstmals in die Marktwertermittlung einbezogen worden seien. 2007 sei es mit der Galeria Baltycka hingegen nur eins gewesen.
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 rechne die Konzernleitung weiterhin mit einem Umsatz zwischen 110 und 113 Millionen Euro, einem EBIT zwischen 90 und 92 Millionen Euro und einem Vorsteuergewinn ohne Bewertungsergebnis zwischen 43 und 45 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund der Eröffnungen der Stadt-Galerien in Hameln und Passau in diesem Jahr sowie der erstmals ganzjährig einbezogenen Galeria Baltycka in Danzig erscheine die Zielvorgabe nach Ansicht der Analysten von AC Research erreichbar.
Beim gestrigen Schlusskurs von 26,88 Euro werde das Unternehmen fast genau mit dem Ende 2007 erreichten Net Asset Value bewertet. Dieser habe bei 26,91 Euro gelegen. Insgesamt erscheine es wahrscheinlich, dass die Gesellschaft zukünftig wieder verstärkt auch in neue Shoppingcenter investieren werde. Während die Preise zuletzt sehr hoch und damit unattraktiv gewesen seien, beruhige sich die Situation nun wieder, da die schwierige Finanzmarktsituation Investitionen von Finanzinvestoren mit hohem Fremdkapitalanteil erschweren würden. Daher lasse die Nachfrage nach Shoppingcentern bei anderen Investoren wieder etwas nach. Insofern würden sich der Deutschen EuroShop zukünftig wahrscheinlich wieder vermehrt attraktive Investitionsgelegenheiten eröffnen. Insgesamt sehe man bei einem Investment in die Aktie noch ein leicht positives Chance-Risiko-Verhältnis.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der Deutschen EuroShop zu akkumulieren. (Analyse vom 18.04.2008) (18.04.2008/ac/a/d)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|